Deshalb fallen Deine Haare aus (UND was Du tun solltest, um den Haarausfall zu stoppen)

7 Ursachen + 11 Tipps gegen Haarausfall tun

Haarausfall was tun

Wer von uns kennt es nicht, wenn der Abfluss nach dem Duschen mit Haaren verstopft ist oder der Teppich mit dem Staubsauger von den Haaren befreit werden muss. Dabei ist Haarausfall etwas ganz Normales, wovon jeder von uns betroffen ist.

Durchschnittlich verliert ein Mensch bis zu 80 Haarsträhnen am Tag. So der ungefähre Richtwert. Erst wenn Du feststellen solltest, dass Du deutlich mehr Haare verlierst oder Deine Haare nicht mehr nachwachsen, darfst Du Grund zur Sorge haben. Wusstest Du, dass mindestens eine von drei Frauen an Haarausfall leidet? Früher oder später trifft es also so ziemlich alle von uns.

Wichtig: Es gibt unterschiedliche Arten vom Haarausfall

Problematisch am Haarausfall ist die Tatsache, dass es viele unterschiedliche Ursachen dafür geben kann. Es kann sich also als Durchaus schwierig erweisen, die wahre Ursache für Deinen Haarausfall ausfindig zu machen. Gehörst Du zu den Glücklichen, die die richtige Ursache ermitteln konnten, so musst Du nun nur noch wissen, was Du dagegen tun kannst.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Haarausfall nicht gleich Haarausfall ist. Grundsätzlich kann zwischen erblich bedingtem Haarausfall und reaktivem Haarausfall unterschieden werden.

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7 häufige Ursachen von Haarausfall

Bevor wir uns damit auseinandersetzen, was wir gegen Haarausfall tun können, sollten wir uns zunächst vor Augen führen, wodurch es überhaupt erst zu Haarausfall kommen kann. Sehen wir uns dazu zunächst die 7 häufigsten Auslöser von Haarausfall etwas näher an. 

1

Hormonelles Ungleichgewicht

Kommt es zu einem hormonellen Ungleichgewicht, so kann dies unterschiedliche Folgen für unser äußerliches Erscheinungsbild nach sich ziehen. Befinden sich unsere Hormone in einem Ungleichgewicht, so kann sich das am ganzen Körper bemerkbar machen.

Angefangen von Akne bis hin zu einer Gewichtszunahme und natürlich bleiben auch unsere Haare davon nicht verschont. Während sich weibliche Hormone wie Östrogene positiv auf unser Haarwachstum auswirken, können männliche Hormone wie Androgene sich negativ auf unser Haarwachstum auswirken.

Kommt es aufgrund von einer Hormonstörung zu einem Überschuss an männlichen Hormonen, kann ein solcher Überschuss zu Haarausfall führen.

2

​Stress

Wohl eines der häufigsten Symptome für Haarausfall ist Stress. Wir alle sind in unserem Leben früher oder später von Stress betroffen. Die einen weniger, die anderen mehr.

Gerade Durch Stress kann es zu einer höheren Ausschüttung von Androgenen im Körper kommen, die wie besagt oftmals für Haarausfall zuständig sind.

Oftmals kann Stress zu Problemen mit der Kopfhaut, wie z. B. Schuppen führen. Doch auch Durch Stress ausgelöste Essstörungen oder Probleme mit der Verdauung können sich negativ auf unser Haarwachstum auswirken. 

3

​​Eisenmangel

Ein weiterer häufiger Grund für Haarausfall ist Eisenmangel bei Frauen. Denn Eisen ist notwendig für die Herstellung von Haarzelleneiweißen.

4

​Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüse reguliert unseren Stoffwechsel indem es die ProDuktion von Eiweißen und den Gehalt von Sauerstoff kontrolliert. Kommt es zu einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, so wirkt sich dies auch auf unsere Haare aus. 


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Marissa - Redaktion 

5

​Mangel an Vitamin B 12

Mangelt es dem Körper an Vitamin B 12 so macht sich das daDurch bemerkbar, dass man müde und träge ist. Ein Mangel an Vitamin B 12 kann die Gesundheit Deiner roten Blutkörper beeinträchtigen. 


6

​Das Alter

Befindest Du dich gerade in der Menopause oder bist Du kurz davor, so kann sich dies auch auf dein Haarwachstum auswirken. Hier ist es wichtig sich selbst vor Augen zu führen, dass sich auch das Haarwachstum dem Alterungsprozess unterzieht und etwas ganz Normales ist.

7

​Drastische Gewichtsabnahme

Auch eine drastische Gewichtsabnahme kann zu Haarausfall führen. Unabhängig davon, ob eine solche Gewichtsabnahme geplant oder ungeplant war, kommt es nach 6-12 Wochen danach zu einem übermäßigen Haarausfall.

Das lässt sich dadurch erklären, dass Haare für uns zwar psychologisch und physiologisch von Bedeutung sind, aber dennoch nicht überlebensnotwendig. Kommt es also zu einem Defizit bei der Ernährung, so äußert sich dies zuallererst an unseren Haaren.

Das kannst Du gegen Haarausfall tun

Da wir nun wissen was die Auslöser für Haarausfall sein können, gilt es nur noch in Erfahrung zu bringen, was genau wir dagegen tun können.

Dabei darf man nicht vergessen, dass Haarausfall nicht von heute auf morgen auftritt. Es kann also vorkommen, dass Haare erst drei Monate später ausfallen, als der Auslöser dafür aufgetreten ist. Sollten Deine Haare jedoch über drei Monate hinweg täglich vermehrt ausfallen, so solltest Du einen Arzt aufsuchen.

In einer solchen Situation solltest Du jedoch versuchen ruhig zu bleiben, denn normalerweise wachsen Haare ganz normal von selbst wieder nach.

Nun jedoch zu den Maßnahmen, die Du ergreifen kannst.

1

​Eiweiße

Da Haare aus Eiweißen bestehen, solltest darauf achten genügend Eiweiße zu dir zu nehmen. Versuche sowohl zum Frühstück als auch zum Mittagessen eine Hand voll Eiweiße (ca. 120 g) zu dir zu nehmen. Gute Eiweißquellen sind vor allem Milch, Eier und Fisch. Bevorzugt solltest Du Lachs oder Makrele zu dir nehmen, da diese reich an Omega 3 Fettsäuren sind. Auch ein bis zwei Löffel Leinsamen Öl auf Deinem Salat können Wunder bewirken.


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2

​Komplexe Kohlenhydrate

Komplexe Kohlenhydrate sorgen für die nötige Energie, die für das Haarwachstum benötigt wird. Deshalb solltest Du darauf achten stets frische Früchte, Rohkost und Vollkornprodukte zu dir zu nehmen. 

3

​Vitamine

Unser Körper benötigt verschiedene Vitamine, doch vor allem Vitamin A ist ausschlaggebend für gesundes Haar. Besonders gut lässt sich Vitamin A über Blattgemüse, Karotten und Eier zu sich nehmen. 

4

​Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel können sehr hilfreich sein, wenn es darum geht Deine Haare mit den nötigen Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Damit solche Ergänzungsmittel jedoch ihre volle Kraft entfalten können, ist es wichtig diese zusätzlich zu einer gesunden Ernährung zu sich zu nehmen.

Bei wichtigen Ergänzungsmitteln für die Haare handelt es sich vor allem um Eisen, Vitamin C, Kupfer, Magnesium, Vitamin B 12, Zink, Vitamin D 3, Selen und zu guter Letzt die grundlegenden Aminosäuren Lysin und Methionin.

Vitamin B 12 ist für die Erzeugung roter Blutkörper zuständig und Vitamin E für eine gute Blutzirkulation. DaDurch ist der Körper mit genügend Sauerstoff versorgt. Je mehr Sauerstoff, desto gesünder die Haare. 

5

​Dein Styling

Wer kennt ihn nicht? Den stylischen HaarDutt. Wer von uns macht ihn sich nicht gerne? Es geht schnell und sieht toll aus. Doch einen ganz klaren Nachteil hat eine solche Frisur. Ein solcher Dutt übt Druck auf Deine Haare aus. Aus diesem Grund solltest Du Frisuren vermeiden, die Deine Haare zu sehr belasten. Auch von Haargel oder Haarschaum, welche Dein Haar unnötig belasten, solltest Du nach Möglichkeit Abstand halten.

Weiterhin solltest Du darauf achten, Deine Haare nicht zu heiß zu föhnen, sondern lieber auf einer niedrigeren Hitzestufe. Vermeide außerdem Deine Haare unnötig zu glätten oder mit dem Lockenstab zu locken.

Auch das Färben von Haaren sollte nach Möglichkeit unterlassen werden oder zumindest solltest Du darauf achten Deine Haare nicht drastisch Dunkler oder heller zu färben. Denn je mehr Du Deine Farbe ändern möchtest, umso mehr, chemische Mittel benötigst Du dafür und Deine Haare leiden unnötig.

Solltest Du Haarspray oder Haargel benutzen, so warte mit dem Kämmen nicht, bis es hart geworden ist. Kämmst Du Deine Haare erst, nachdem das Gel hart geworden ist, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Deine Haare brechen.

Auch beim Kämmen von nassen Haaren solltest Du darauf achten, dies mit der richtigen Bürste zu tun und Deine Haare nicht herauszuziehen, sondern leicht und behutsam Durchkämmen.

6

​Schlechte Angewohnheiten

Leg Deine schlechten Angewohnheiten ab! Ich weiß, leichter gesagt als getan und dennoch. Gerade das Rauchen führt zu einer schlechten Blutzirkulation und damit gleichzeitig zu einer schlechteren Durchblutung Deiner Kopfhaut. Auch der Genuss von Alkohol oder Koffein schwächt dein Immunsystem und führt zu vermehrtem Haarausfall. Aus diesem Grund solltest Du auf solche schlechten Angewohnheiten, Deinen Haaren zu Liebe verzichten.

Eine weitere schlechte Angewohnheit kann darin liegen, dass Du nicht genug Wasser zu dir nimmst. Du musst dir vor Augen führen, dass der Haarschaft zum größten Teil aus Wasser besteht. Tu also dir und Deinen Haaren einen Gefallen und nimm genügend Wasser zu dir. Dabei geht es jedoch um natürliches Wasser. Vermeide dabei kohlensäurehaltige Getränke. 

7

​Sport

Regelmäßiger Sport hilft dabei die Haarporen Durch Schweiß zu reinigen und Verstopfungen vorzubeugen. Generell ist Sport gut für Deine Gesundheit und macht damit nicht nur Deinen Körper, sondern auch Deine Haare stärker.

8

​Kopfhautmassagen mit Öl

Du solltest tatsächlich über Kopfhautmassagen nachdenken. Diese stimulieren die Haarfollikel und kurbeln somit das Haarwachstum an. Für eine solche Massage kannst Du Lavendelöl, Rosmarinöl oder Thymianöl verwenden. Mit solchen Ölen kannst Du Haarausfall vorbeugen. Kombiniere solche Öle einfach mit etwas Olivenöl, Kokosnussöl oder Mandelöl kombinieren und massiere sie in Deine Kopfhaut ein. Lass die Öle für eine Stunde einwirken und wasche Deine Haare dann wie gewöhnlich mit Shampoo. Einmal die Woche solltest Du dir die Zeit für eine solche Kopfhautmassage nehmen. Du wirst schon bald merken, wie gesund Deine Haare danach aussehen. Zudem riecht es gut und wirkt sehr entspannend.

9

​Natürliche Säfte

Eine gute Alternative zu den Ölen stellen natürliche Säfte dar. Du kannst Deine Kopfhaut mit dem Saft des Knoblauches, der Zwiebel oder dem Ingwer einreiben und es über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen wäschst Du dir wie immer ganz normal die Haare.

10

​Antioxidantien

Grüner Tee ist ein wahres Wundermittel gegen Haarausfall. Dank des grünen Tees lässt sich Haarausfall sowohl vorbeugen, als auch das Haarwachstum anregen. Dazu solltest Du warmen grünen Tee (zwei Teebeutel sind ausreichend) auf Deine Kopfhaut auftragen, eine Stunde lang einwirken lassen und anschließend ausspülen. 

11

​Immer mit der Ruhe!

Haarausfall kann schnell zu Stress und Nervosität führen. Doch hier gilt ruhig bleiben! Es ist wichtig zu verstehen, dass fast alle Frauen früher oder später von Haarausfall betroffen sind. Du solltest dir vor Augen führen, dass Du nicht die einzige bist, die mit einem solchen Problem zu kämpfen hat und Haarausfall nichts ist, wofür man sich schämen sollte.

Suche nach einem Weg um innere Ruhe zu erlangen, wie z. B. Durch Meditieren oder Yoga. Beides kann dabei helfen Stress zu reduzieren und dich zu beruhigen.

Deshalb fallen Deine Haare aus (UND was Du tun solltest, um den Haarausfall zu stoppen)
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