Bob für dünnes Haar: Diese Tipps solltest Du unbedingt beachten!

mit Frisuren-Beispielen!

Bob dünne Haare

Auch wenn viele Frauen sehr an ihrem langen Haar hängen, ist es besonders nach einem heißen Sommer, der die Spitzen strapaziert und schädigt, keine schlechte Idee, sich von ebenjenen zu trennen.

Spätestens beim Tragen von Schals werden die Haarenden vollends abgestumpft und verlieren damit erheblich an Ansehnlichkeit.

Unter den Kurzhaarfrisuren ist ein trendiger Bob derzeit die beliebteste und auch abwechslungsreichste Wahl. Falls Du dünne Haare hast, dann kannst Du einen Bob ebenfalls recht gut tragen.

Warum das so ist und wieso besonders Frauen mit feiner Haarstruktur hervorragend auf den Look zurückgreifen können, liest Du im folgenden Artikel. 

Die Geschichte des Bobs

Der Bob wird im klassischen Sinne als eine etwa kinnlange Kurzhaarfrisur definiert.

Bereits im Alten Ägypten wurde von beiden Geschlechtern ein bobähnlicher Pagenschnitt mit geradem Pony getragen. Auch Kleopatra machte in dieser Hinsicht keine Ausnahme und wurde auf vielen Abbildungen mit einem solchen Look verewigt.

International fand die heutige Trendfrisur in den 1920er Jahren ersten Anklang. Der Anlass war die aufkommende Verbreitung eines emanzipierten, starken Frauenbildes, welches vor allem durch die Schauspielerin Louise Brooks vermittelt wurde.

Damals war das Verständnis des Begriffs „Bobs“ sehr viel beschränkter und beinhaltete nur bis zum Ohrläppchen geschnittenes Haar. Dadurch entstanden Synonyme wie Bubikopf oder Garçon-Schnitt. 

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Marissa - Redaktion 

Heutzutage ist die Bedeutung des Wortes deutlich breiter gefächert und auch auf Frisuren bis Schulterlänge anwendbar. Zudem verblasst die Assoziierung kurzer Haare mit dem männlichen Geschlecht zusehends.

Die Revolutionierung des klassischen Bobs wird oft dem Friseur Vidal Sassoon zugeschrieben. Nachdem er 1963 der Schauspielerin Nancy Kwan erstmals eine vereinfachte, kinnlange Version des 1920 verbreiteten Garçon-Schnittes verpasst hatte, erfreute sich die Frisur plötzlich wieder neuer Beliebtheit. Durch weltweite mediale Aufmerksamkeit wurde ein wahrhafter Bob-Boom ausgelöst.

Auch heute noch sorgen immer neue Variationen des Schnittes durch diverse Stars wie Rihanna, Coco Chanel, Taylor Swift oder Natalie Portman in bekannten Modemagazinen und Onlineartikeln für Schlagzeilen. 

Vorteile eines Bobs

Insbesondere wenn Du dünne Haare hast, leidest du bestimmt oft unter fehlendem Volumen. Langhaarfrisuren verstärken diesen Umstand noch, da sie schwerer sind und nach unten ziehen. Der Ansatz erscheint platt und unscheinbar. Insbesondere Fransen oder Stufenschnitte dünnen die Haare zusätzlich aus und sind für alle Frauen mit einer feinen Haarstruktur eher ungeeignet.

Ein Bob hingegen ist leicht und verspielt. Den Haaren wird eine wahrnehmbare Dynamik verliehen, die ein voluminöses Gesamtbild produziert. Nicht nur optisch wirkt die Beschaffenheit meist deutlich voller und griffiger.

Zudem überzeugt der Trend durch seine vielseitigen Stylingmöglichkeiten. Egal, welche Haarstruktur Du hast, es wird sich eine passende Bobvariante dazu finden!

Bobs können nämlich sowohl mit lockigem, als auch glattem Haar und einer dichten oder feinen Haarstruktur toll aussehen und kaschieren nebenbei gekonnt jegliche Defizite.

Zudem kann jeder erdenkliche Look geschaffen werden: ob lässig-modern, romantisch-verspielt oder streng und elegant – der Bob ist ein Universaltalent.

Am Ende des Artikels findest du diverse Stylingtipps, um deinen Bob noch zusätzlich aufzupeppen. 

Langes Haar kann besonders während der kalten Saison eine zeitintensive Angelegenheit darstellen. Während im Sommer noch teilweise auf langwieriges Föhnen der Mähne verzichtet werden kann, birgt eine solche Bequemlichkeit zu allen anderen Jahreszeiten ein großes Risiko. Nicht selten fängt man sich wegen feuchter Haare eine Erkältung oder Grippe ein.

Doch nicht nur das Föhnen erweist sich bei langen Haaren als recht aufwendig. Die gesamte Pflege, inklusive des Waschens und Stylings nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. 

Ein Bob hingegen sieht selbst ohne stündliches Kämmen gepflegt und ordentlich aus und der Zeitplan für die Haarwäsche kann deutlich knapper gehalten werden. Im Gegensatz zu langen Haaren fällt der Bob auch nach viel Bewegung immer wieder in seine ursprüngliche Position zurück. 

Ein sehr relevantes Argument für den Bob ist, dass er beinahe jeder Trägerin ein feminines, verführerisches Aussehen verleihen kann. Nicht nur ein freigelegter Nacken und die Betonung des Schlüsselbeines spielen dabei eine Rolle. Auch die Gesichtszüge und insbesondere die Wangenknochen werden durch einen Bob klar akzentuiert. 

Zudem gibt es einige Studien, welche belegen, dass Frauen mit Kurzhaarschnitten oft einen kompetenteren Anschein erwecken. 

Bobfrisuren im Überblick

Long Bob

Beim bisher thematisierten klassischen Bob hört es jedoch längst nicht auf: verschiedene Variationen der Frisur, wie zum Beispiel der Long Bob, der asymmetrische Bob oder der Mod Bob, haben ebenfalls weitgehend zu dessen Beliebtheit beigetragen.

Für alle, die sich nicht komplett von ihrer Haarmähne trennen wollen, empfiehlt sich der sogenannte Long Bob. Dieser endet zwischen Halsansatz und Oberarm und wird meist hinten leicht verkürzt und an den Spitzen gestuft. Dadurch gewinnen die Haare an Leichtigkeit und Elan. Zudem können sie noch immer zu einem Zopf zusammengebunden werden, was für viele Frauen einen großen Vorteil darstellt. 

Fransiger Bob 

Im Gegenteil dazu ist ein fransiger Bob in seiner Länge nicht klar definiert. Es gibt ihn sowohl in der ganz kurzen, als auch schulterlangen Version. Meistens ist jedoch die Hinterkopfpartie kürzer geschnitten als die Haare am Oberkopf. Ausgezeichnet wird der fransige Bob vor allem durch einen gekonnt inszenierten Out of Bed Look, der eine rebellische, rockige Ausstrahlung vermittelt. 

Stylingtipps

Durch die vielseitige Wandelbarkeit der Frisur kann eine Bobträgerin ihr Aussehen nach Belieben verändern, ohne zwingend den Weg und die Kosten des Friseurs auf sich nehmen zu müssen.

Bobs sind sowohl in lockigem, als auch in glattem Zustand ein richtiger Hingucker. Deshalb empfiehlt sich für experimentierfreudige Frauen die Anschaffung eines Glätteisens oder eines Lockenstabs. Egal, ob leichte Wellen, springende Curls oder simpel und glatt – jede Textur hat ihren eigenen Charme.

Besonders im Trend sind derzeit lässige Beach Waves. Diese können sogar ohne jegliche Geräte durch alleiniges Flechten der handtuchtrockenen Haare erzeugt werden. Außerdem kann das Verwenden eines Sea-Salt-Sprays den Effekt noch zusätzlich verstärken. 

Ebenfalls praktisch ist es, dass der Bob je nach persönlicher Präferenz auch mit einem Pony kombiniert werden kann. Auch diesem sind keine Grenzen gesetzt: er kann sowohl seitlich, gerade oder auch in fransiger Ausführung geschnitten sein. 


Wenn Dir das bloße Stylen Deines Bobs noch nicht reicht, kannst du auch auf diverse Haarfärbemittel zurückgreifen. Besonders ein moderner Ombré Look sieht in Verbindung mit einem Bob wirklich gut aus. Das Färben selbst kann sowohl beim Friseur, als auch Zuhause stattfinden. Je nach Erfahrung und Schwierigkeitsgrad ist ersteres natürlich die sicherere Wahl. 

Bob für dünnes Haar: Diese Tipps solltest Du unbedingt beachten!
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Autor: Leonie

Hi, ich bin Leonie Pnischak und auf Stylecollect kümmere ich mich vor allem um Artikel rund um das Thema Haare.
Privat interessiere ich mich für alle aktuellen Modetrends und Beautyhacks jeglicher Art.
Wenn ich nicht gerade auf meinem Bett sitze und Schokolade essend Artikel schreibe, befinde ich mich im Fitnessstudio, um einen Ausgleich zu schaffen und überschüssige Energie abzubauen.
Zudem reise ich gerne und lerne so viele neue Orte kennen.