Haarausfall in den Wechseljahren: 6 Tipps, die Dir wirklich helfen werden!

+ empfehlenswerte Frisuren bei dünnen Haaren

Haarausfall Wechseljahre

Gerade in den Wechseljahren kann es bei Frauen zum Haarausfall kommen. Doch woran liegt das und gibt es hilfreiche Tipps, um gegen den Haarverlust vorgehen zu können?

In diesem Beitrag findest Du neben möglichen Ursachen für den Haarausfall ebenfalls Symptome, empfehlenswerte Frisuren sowie 6 Tipps, die Du beachten solltest!

Welche Ursachen sind mit dem Haarausfall in den Wechseljahren verbunden?

Im Verlauf der Wechseljahre verändert sich der Körper der Frau sehr stark. Der Hormonhaushalt stellt sich um, was zur Folge hat, dass Perioden ausbleiben. Außerdem kann es auch noch zu einigen weiteren körperlichen Veränderungen kommen, wie zum Beispiel zu starken Hitzewallungen sowie zu besonders trockener Haut und Schlafstörungen.

Viele Frauen berichten aber ebenfalls von Haarausfall. Studien zufolge hat jede vierte Frau während den Wechseljahren damit zu kämpfen. Doch gerade für das weibliche Geschlecht spielt eine volle Haarpracht bekanntlich eine zentrale Rolle, sodass der unerwartete Haarverlust besonders schwer wiegt.

Dabei kann es sich auch nicht nur um klassischen Haarverlust drehen, sondern ebenfalls um dünner werdende Haare oder auch um feinere Strähnen, die durchaus zu entdecken sind. Da die Haarwurzeln besonders sensibel auf die Veränderungen bezüglich der Hormone reagieren, kommt es demnach häufig zum Haarausfall bzw. zu dünner werdenden Haaren, die Symptome für Haarausfall während den Wechseljahren darstellen.

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Hinweis

Um tatsächlich einen Haarausfall feststellen zu können, solltest Du unbedingt beachten, dass bis zu 100 verlorene Haare pro Tag als normal bezeichnet werden. Falls Du während der Menopause hingegen einen stärkeren Haarausfall feststellen solltest, so hängt dies mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem veränderten Hormonhaushalt zusammen. Das weibliche Hormon Östrogen nimmt ab und männliche Hormone breiten sich stattdessen im Körper aus.

Warum nicht alle Frauen in den Wechseljahren vom Haarausfall betroffen sind

Dies ist genetisch bedingt. Schließlich sind die Haarwurzeln von Mensch zu Mensch unterschiedlich, was vor allem auch die Reaktion auf die männlichen Hormone betrifft, die sich während den Wechseljahren im Körper der Frau ausbreiten.

6 Tipps zur effektiven Behandlung

1. Reduziere den Stress

Es ist stets besonders wichtig, dass das Stresslevel niedrig gehalten wird, um ein hormonelles Ungleichgewicht zu vermeiden. Gerade die reduzierte Östrogenproduktion kann nämlich zu Stimmungsschwankungen sorgen und sogar Depressionen verursachen. Aufgrund dessen sind in Stresssituationen Entspannungsmethoden zu empfehlen, wie zum Beispiel bestimmte Atemübungen oder auch Yoga. Dies ist gerade während den Wechseljahren besonders wichtig. Regelmäßige sportliche Aktivitäten können aber auch dazu beitragen, dass der Stress komfortabel abgebaut werden kann.

Zum weiterlesen: Haarausfall durch Stress

2. Regelmäßige Bewegung

Zu einem gesunden Lebensstil sollten auch körperliche Anstrengungen hinzuzählen. So wirst Du Dich stärker und gesunder fühlen, wenn Du tägliche Spaziergänge oder auch Sport in Deine Routine integrierst. Diese Dinge sind also besonders wichtig, um das hormonelle Gleichgewicht während der Menopause aufrechtzuerhalten und das gesunde Haarwachstum zu fördern. So ist es zum Beispiel zu empfehlen, dass bestimmte Bewegungen regelmäßig in den Alltag integriert werden, wie Spaziergänge mit Freunden, Besuche im Fitnessstudio oder auch gemeinsame Treffen in einer Sportgruppe.

3. Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene und zugleich fettarme Ernährung ist besonders wichtig, um Haarausfall zu vermeiden. Stelle also auf jeden Fall sicher, dass Du zu jeder Mahlzeit eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse zu Dir nimmst. Vollkornprodukte sind ebenfalls zu empfehlen. Gesättigte Fettsäuren sind in diesem Zusammenhang aber auch zu erwähnen und sollten in die Ernährung mit eingebaut werden. Grüner Tee und Nahrungsergänzungsmittel können aber auch den Unterschied machen, wie zum Beispiel Vitamin B6 oder auch Folsäure. Somit kann unter Umständen das Haarwachstum wiederhergestellt werden. Vor allem essenzielle Fettsäuren spielen bei der Aufrechterhaltung einer positiven Gesundheit der Haare eine wichtige Rolle. Diese findest Du in den folgenden Lebensmitteln: Mandeln, Thunfisch sowie Walnüsse und Lachs.

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Marissa - Redaktion 

4. Pflege Deine Haare natürlich

Um trockene Haare oder auch Haarbruch zu vermeiden, sollte eine möglichst natürliche Pflege durchgeführt werden. Die zu starke Verwendung von einem Glätteisen kann die Haare schädigen. Gleiches gilt aber auch für Haarverlängerungen oder auch für andere Stylingmethoden aus einem ähnlichen Segment. In diesem Zusammenhang sind zudem Haarfärbungen zu erwähnen. Häufig sind in diesen Haarfarben nämlich künstliche Chemikalien mit Farbstoffen enthalten, die die Gesundheit der Haare negativ beeinträchtigen können. Verwende stattdessen einen pflegenden Conditioner, um ebenfalls die Kopfhaut gesund zu erhalten und ein positives Haarwachstum zu fördern.

Auch interessantEmpfehlenswerte Haarwuchsmittel

Viele Menschen schwören zum Beispiel auch beim Schwimmen in Freibädern oder Schwimmhallen auf Badekappen, da Chlor zum Haarbruch beitragen kann. Falls Du also vom Haarausfall oder dünner werdenden Haaren betroffen bist, so kannst Du ebenfalls zu einer Badekappe greifen, wenn Du häufig schwimmen gehst. Wenn Du Dich außerdem über einen längeren Zeitraum in der Sonne aufhältst, so ist es zudem ratsam, dass Du einen Hut trägst. Somit schützt Du Deine Haare nämlich vor dem Austrocknen.

5. Trinke viel Wasser

Damit unser Körper möglichst gut funktioniert, muss für eine optimale Hydration gesorgt werden. Aufgrund dessen solltest Du also ausreichend Wasser trinken und auf bestimmte Getränke verzichten, wie zum Beispiel Säfte, getrocknete Limonaden oder auch andere aromatisierte Getränke, die häufig viel zu viel Zucker enthalten. Die tägliche empfohlene Menge an Wasser unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Pro Tag solltest Du jedoch mindestens 1,5 l Wasser zu Dir nehmen.

6. Wende Dich an Deinen Arzt, wenn Du Medikamente nimmst

Vielleicht hängt Dein Haarausfall auch mit Nebenwirkungen bestimmter Medikamente zusammen, die Du einnimmt. Aufgrund dessen ist es zu empfehlen, dass Du mit deinem Arzt darüber sprichst, wenn Du eine Veränderung deiner Haare feststellen solltest. Ohne Absprache mit dem Arzt ist das Absetzen der Medikamente auf keinen Fall zu empfehlen, da dies gefährlich für Deine Gesundheit sein könnte.

Lese-Tipp: Hilft Biotin gegen Haarausfall?


Gute Frisuren bei dünnen Haaren

Damit Du Deine Haare dennoch gut stylen kannst, findest Du anbei ein paar Frisurentipps, die sich gut bei dünner werdenden Haaren anbieten.

1. Lockerer Dutt

Diese Frisur ist gut für Dich geeignet, da sie fast jeder Frau steht und einfach zu stylen ist. Achte aber unbedingt darauf, dass die Haare nicht zu glatt sind, da gerade das Volumen den Unterschied machen kann. Extra-Tipp: Lass ein paar Strähnen aus der Frisur heraushängen. Leichte Locken sind ebenfalls zu empfehlen!

2. Mittelscheitel 


Mittelscheitel

Ein Mittelscheitel bietet sich auch gut an, wenn Du dünne Haare haben solltest. Stylst Du deine Haare nämlich zu einem Seitenscheitel, dann wirkt diese Frisur auf der einen Seite recht kahl. Aufgrund dessen solltest du deine Haare auf beiden Seiten gleichmäßig verteilen. Um für mehr Volumen zu sorgen, empfiehlt es sich, dass Du auf ein gutes Volumenspray zurückgreifst.

3. Bob bei dünnen Haaren

Ein gerade geschnittener Bob könnte ebenfalls gut für Dich infrage kommen, wenn Du dünne Haare hast. Greife ebenfalls zu einem Trockenshampoo, welches für ausreichend Volumen sorgt.

Hier kannst Du weiterlesen: Sorgt die Pille für Haarausfall?

Quellen und weiterführende Informationen:

Menopausal Hair Loss - Women's Health Concern

Menopause Hair Loss Prevention - healthline

Menopause - MayoClinic

Haarausfall in den Wechseljahren: 6 Tipps, die Dir wirklich helfen werden!
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Autor: Marissa

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