Die 5 wichtigsten Vitamine für das Haarwachstum

Träumst du von einer langen, gesunden und glänzenden Haaren? Auf dem Weg zu deinen Traumhaaren können dir einige Vitamine und Nährstoffe helfen, welche die Haare von den Wurzeln bis hin zu den Spitzen stärken und gesund aussehen lassen.

In diesem Artikel erfährst du, welche fünf Vitamine das Haarwachstum am besten unterstützen und positiv beeinflussen. Zudem stellen wir dir weitere Tipps und Tricks für gesund aussehende Haare vor.

Wie viel Biotin

1. Vitamin A

Bei Vitamin A, das in der Beautyindustrie auch als Retinol bekannt ist, handelt es sich um eine fettlösliche Substanz, die als Antioxidans gegen freie Radikale im menschlichen Körper wirkt und somit eine zellschützende Wirkung hat.

Als wichtiges Vitamin für das Haarwachstum verleiht es den Haaren von innen heraus Widerstandskraft, was wiederum die Haare schützt und Haarbruch vorbeugt.

Zudem sorgt Vitamin A für geschmeidiges Haar und hat positive Auswirkungen auf die Fettsynthese in den Haarfollikeln, was ein gesundes Haarwachstum fördert.

Wird dem Körper zu wenig Vitamin A zugeführt, können die Haare dünn, glanzlos sowie brüchig werden und das Haarwachstum wird verlangsamt.

Neben gesunden Haaren ist Vitamin A auch für das Wachstum der Zellen, für die Sehkraft sowie für die Fortpflanzung essenziell. Zu finden ist Vitamin A unter anderem in Lachs, Leber, Eiern aus Biohaltung sowie Milchprodukten.

Doch nicht nur tierische Lebensmittel sind reich an Vitamin A, die pflanzliche Vorstufe Beta-Carotin ist vor allem in rotem und orangem Gemüse und Obst, wie zum Beispiel Karotten oder Paprika, zu finden. Zudem sind Spinat, Kürbis, Brokkoli, Grünkohl sowie Aprikosen gute Vitamin-A-Lieferanten.

2. Vitamin B

„Wer A sagt, muss auch B sagen.“ So ist es auch bei den wichtigsten Vitaminen für eine schöne Haarpracht und in der Gruppe der B-Vitamine befinden sich zahlreiche davon.

So sorgen B-Vitamine unter anderem für eine gesunde Kopfhaut, was die Basis für gesunde und glänzende Haare darstellt. Gleichzeitig werden die Produktion der Talgdrüsen sowie die Stoffwechselvorgänge in den Haarwurzeln angekurbelt.


Wir haben die wichtigsten B-Vitamine zusammengestellt, die dir schöne und kraftvolle Haare bescheren:

Biotin

In Sachen gesundes Haarwachstum ist Biotin, welches auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt wird, das Wundermittel schlechthin und bestimmt hast du auch schon von der einzigartigen Wirkung des beliebten Haar-Vitamins gehört.

Doch ist Biotin wirklich ein so wirkungsvolles Schönheits-Vitamin, wie es uns die Werbung glauben lassen will? Diversen Studien zufolge trägt Biotin tatsächlich zu einer gesunden Haarpracht bei, indem es als natürliches Schutzschild den Haarglanz erhält und gleichzeitig Haarbruch, Spliss sowie Entzündungen an den Haarwurzeln effektiv vorbeugt. Dies ist damit zu begründen, dass Biotin maßgeblich an der Produktion des Haarproteins Keratin beteiligt ist.

Du willst wissen, wie viel Biotin du benötigst? Ich bin der Frage auf den Grund gegangen – Wie viel Biotin?

Zudem sorgt Biotin nicht nur für schöne Haare und aktiviert den Haarwuchs, sondern das wasserlösliche B-Vitamin hat positive Auswirkungen auf die Haut sowie die Nägel.

Ein Mangel an Biotin kann sich unter anderem durch brüchige Haare und Nägel sowie Haarausfall bemerkbar machen. Auf dem Weg zu vollen und kräftigen Haaren, starken Fingernägeln sowie einer schönen Haut kann der regelmäßige Verzehr von Haferflocken, Sojabohnen, Champignons, Linsen, Nüssen, Weizenkleie, Tomaten sowie Bananen und Erdbeeren helfen.

Pantothensäure

Grauen Haaren vorbeugen und die Haarfarbe intensivieren, geht das? Wenn es ein Vitamin gibt, das die Farbpigmente der Haare erhalten und das Ergrauen herauszögern kann, dann ist es das Vitamin B5, welches besser als Pantothensäure bekannt ist.

Verfügt der Körper über ausreichend Pantothensäure, wird einem frühzeitigen Ergrauen der Haare vorgebeugt, indem Farbpigmente in den Haarfasern gebildet werden. Zudem kurbelt Vitamin B5 das Haarwachstum an, reguliert die Talgproduktion und beugt Entzündungen auf der Kopfhaut vor, welche wiederum häufig Ursache für Haarausfall und glanzlose Haare sind.

In besonders hoher Konzentration ist Vitamin B5 in Hering, Leber, Fisch, Eigelb, Milch sowie in Rind- und Schweinefleisch enthalten. Doch keine Sorge, solltest du dich vegetarisch oder vegan ernähren, denn glücklicherweise kommt Pantothensäure auch in pflanzlichen Lebensmitteln, wie Avocado, Hülsenfrüchten, Nüssen, Haferflocken, Brokkoli, Wassermelone, Vollkornprodukten, Erbsen sowie Pilzen, vor.

Folsäure

Folsäure lautet das Wundermittel für eine volle und gesund glänzende Haarpracht, weshalb das Vitamin aus der Gruppe der haarliebenden B-Vitamine bei problematischen Haaren auf keinen Fall fehlen darf.

In Bezug auf die Haargesundheit spielt Folsäure deshalb eine so große Rolle, weil das Vitamin nicht nur das Haarwachstum ankurbelt und Haarausfall vorbeugt, sondern auch das verfrühte Grauwerden verhindern kann.

Eine weitere sehr wichtige Eigenschaft von Folsäure ist, dass die Zellteilung der Kopfhaare angeregt wird. So wird verhindert, dass die Haare nur spärlich oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr nachwachsen.

Indem außerdem die Stoffwechselaktivitäten der Haarwurzeln effektiv unterstützt werden, hat Folsäure somit auch einen positiven Einfluss auf eine gesunde Kopfhaut und diese ist für ein gesundes Haarwachstum essenziell.

Im Zusammenspiel mit anderen Vitaminen, Spurenelementen sowie Nährstoffen werden die Zellteilungsprozesse im Körper angeregt und das Gewebe kann sich besser regenerieren. Folsäure ist in beinahe allen Lebensmittel vorhanden, allerdings ist in folgenden Lebensmitteln ein besonders hoher Anteil enthalten:

  • Grünes Blattgemüse (z. B. Spinat, Kohl, Salat und Fenchel)
  • Hülsenfrüchte
  • Tomaten und Gurken
  • Spargel und Kartoffeln
  • Hefe
  • Vollkornprodukte
  • Weizenkleie
  • Tierische Lebensmittel, wie Leber, Niere sowie Eier, Milch und Milchprodukte

3. Zink

Zink ist vor allem für seine positive Wirkung auf das Immunsystem sowie die Wundheilung bekannt, aber auch für das Haarwachstum ist eine tägliche Zufuhr des vielfältigen Spurenelements empfehlenswert.

Dies liegt vor allem daran, dass Zink an der Produktion des Haarproteins Keratin beteiligt ist und unsere Haare wiederum zum größten Teil aus der Hornsubstanz Keratin bestehen.

Somit ist ein Zink-Mangel eine häufige Ursache für Haarausfall und ein verlangsamtes Haarwachstum. Um Haarausfall, dünnen und brüchigen Haaren sowie einer schuppigen, trockenen und juckenden Kopfhaut vorzubeugen, solltest du also unbedingt regelmäßig deinen Zink-Speicher auffüllen, denn das Spurenelement wird nicht selbst produziert und kann nur in geringen Mengen und lediglich für eine kurze Dauer im Körper gespeichert werden.

Da Zink insbesondere in tierischen Lebensmitteln, wie Fisch, Fleisch, Innereien, Meeresfrüchten sowie Eiern enthalten ist, sollten Vegetarier und Veganer zusätzlich zu einer vollkostreichen Ernährung auf Nahrungsergänzungspräparate zurückgreifen.

Zudem ist Zink unter anderem in Hülsenfrüchten, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Erdnüssen, Paranüssen, Cashewnüssen, Käsesorten (Edamer und Gouda), Austern und anderen Meeresfrüchten sowie Mandeln vorhanden.

Mein Tipp: Nutze ein Nahrungsergänzungsmittel zur Vitaminversorgung deiner Haare

Zum Weiterlesen: Meine Erfahrungen mit den Haar-Vitaminen von Cosphera

4. Eisen

Du hegst und pflegst deine Haare und hast trotzdem mit Haarausfall und ungesund aussehenden Haaren zu kämpfen? Vielleicht wird das haarige Problem durch einen Eisen-Mangel hervorgerufen, der vor allem bei einer vegetarischen sowie veganen Ernährung sowie bei Frauen mit einer starken Monatsblutung häufig auftritt.

Indem Eisen unter anderem für den lebenswichtigen Sauerstofftransport im Körper zuständig ist, werden zahlreiche Wachstumsprozesse im Körper und somit auch das Haarwachstum unterstützt und positiv beeinflusst.

Einer der eisenreichsten Gemüsesorten ist nach wie vor der Spinat, denn bereits der Verzehr von 250 bis 300 Gramm von dem grünen Blattgemüse deckt beinahe den gesamten Tagesbedarf an Eisen ab.

Ebenfalls gute Eisenlieferanten sind Leber, Schweine- und Rindfleisch, Kürbiskerne sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Damit du Haarausfall in Zukunft vorbeugen und das Wachstum deiner Haare anregen kannst, solltest du zudem Pistazien, Leinsamen, Quinoa, Weizenkleie und Haferflocken sowie getrocknete Eierschwammerl in deinen Speiseplan integrieren.

Was viele gar nicht wissen, ist, dass Kaffee und schwarzer Tee die Eisenaufnahme bremsen und negativ beeinflussen können, wohingegen Vitamin C die Aufnahme von Eisen unterstützt. Daher bietet es sich an, Eisenpräparate zum Beispiel mit einem Glas Orangensaft einzunehmen.

Auch interessant: Die besten Haar-Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel

5. Vitamin E

Sonne, Abgase, Feinstaub sowie andere Luftverschmutzungen können deine Haare ziemlich strapazieren und sogar die Haut vorzeitig altern lassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, deinen Körper und somit auch deine Haare ausreichend mit Vitamin E zu versorgen.

Doch wofür genau ist Vitamin E gut und wie kann es das Haarwachstum positiv beeinflussen? Vitamin E hat eine antioxidative Wirkung und ist somit ein hervorragendes und natürliches Schutzschild gegen die Folgen von Sonneneinstrahlungen sowie Umwelteinflüssen.

Gleichzeitig kurbelt das fettlösliche Vitamin E das Haarwachstum an und sorgt für kräftige, volle sowie gesund aussehende Haare, indem es diese in einem gesunden Glanz erstrahlen lässt.

Ohne Vitamin E werden die Haare glanzlos, brüchig, spröde und können im schlimmsten Fall sogar ausfallen. Die empfohlene Tagesdosis an Vitamin E liegt bei 11 bis 15 Milligramm und kann unter anderem durch den Verzehr von Himbeeren, Mandeln, Haselnüssen und Tomaten erreicht werden.

Zudem können Wirsing, Weizenkeimöl, Süßkartoffeln, Leinsamen, Hering und Lachs, Avocado, Paprika, Mango sowie schwarze Johannisbeeren dazu beitragen, den Bedarf von Vitamin E zu decken.

Auch folgende Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe können das Haarwachstum positiv beeinflussen:

  • Keratin
  • Selen
  • Vitamin C
  • Kupfer
  • Silizium
  • Omega-3-Fettsäuren

Verhelfen Nahrungsergänzungsmittel zu einer gesunden Haarpracht?

In Bezug auf gesunde, glänzende und kräftige Haare spielt eine ausgewogene und vitamin- sowie eiweißreiche Ernährung eine große Rolle. Allerdings kann der Nährstoff- und Vitaminbedarf nicht immer aus der Nahrung gedeckt werden, weshalb zusätzlich zu einer haarfreundlichen Ernährung Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden können, um das Haarwachstum sowie die Haargesundheit zu verbessern.

Doch wie so oft gilt auch in Sachen Haar-Vitamine: Wer die Wahl hat, hat Qual. Zwar gibt es zahlreiche verschiedene Hersteller auf dem Markt, bei der Suche nach einem geeigneten Nahrungsergänzungspräparat solltest du jedoch darauf achten, dass die wichtigsten Haar-Vitamine in einer ausreichenden Menge enthalten sind. Zudem sollten die enthaltenen Inhaltsstoffe bioverfügbar sein, da die Vitamine & Co. durch die orale Einnahme verstoffwechselt werden und sich über das Blut im gesamten Körper verteilen.

Insgesamt sieben B-Vitamine, die Vitamine A, C und E, und unter anderem Zink, Eisen, Kupfer, Selen, L-Cystein, Grüner-Tee-Extrakt sowie Hirse-Samen-Extrakt sind beispielsweise in den veganen Kapseln der Firma Cosphera enthalten. Regelmäßig eingenommen, reicht eine Dose der hochwertigen Haar-Vitamine für insgesamt zwei Monate und die Haare werden in dieser Zeit optimal mit den wichtigsten Vitaminen versorgt.

Unabhängig davon, für welches Nahrungsergänzungspräparat du dich letztendlich entscheidest: Bis dieses seine Wirkung entfaltet und du die ersten Veränderungen an deiner Haarpracht bemerkst, brauchst du ein bisschen Geduld. In den meisten Fällen dauert es mehrere Wochen oder gar Monate, bis die konzentrierten Nährstoffe vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Nichtsdestotrotz werden es dir deine Haare mit einem gesunden Glanz, Geschmeidigkeit sowie mehr Widerstandsfähigkeit danken.

Bitte beachten: Leidest du unter einem chronischen oder sehr starken Haarausfall, solltest du vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen, um die Ursache dafür feststellen und beseitigen zu können.


6 Tipps für gesunde und schneller wachsende Haare


1. Regelmäßig Haare bürsten

Indem du regelmäßig deine Haare bürstest, wird die Kopfhaut besser durchblutet, was wiederum das Haarwachstum ankurbelt. Für eine sanfte Kopfhautmassage bieten sich weiche Bürsten besonders gut an.

2. Rückstände entfernen

Verwendest du für dein Haarstyling Gel, Schaumfestiger oder Haarspray, solltest du die Produkte vor dem Haarewaschen gründlich ausbürsten, um den Großteil der Styling-Rückstände vor der Haarwäsche zu entfernen.

3. Pflegeprodukte in Maßen

Weniger ist mehr: Diese altbekannte Weisheit gilt auch bei Pflegeprodukten für Haare. Dabei ist ein sanftes Shampoo ohne Silikone und Parabene das A und O bei der Haarpflege, die mit einer hochwertigen Haarspülung abgerundet wird.

Eine etwa haselnussgroße Portion Shampoo reicht pro Haarwäsche aus, um die Haare gründlich von Schmutz und Rückständen zu reinigen. Zudem sollten die Haare nicht täglich, sondern lediglich etwa alle drei Tage gewaschen werden. Häufiges Haarewaschen trocknet die Haare aus und regt die Kopfhaut dazu an, mehr Talg zu produzieren mit dem Ergebnis, dass die Haare schneller nachfetten.

Für eine Extra-Portion Pflege sollte etwa alle zwei Wochen eine Haarkur in die Haare einmassiert werden. Zudem kann nach jeder Haarwäsche eine pflegendes Haaröl in die Längen und Spitzen eingearbeitet werden.

4. Achtung bei heißem Wasser

Verwendest du beim Duschen zu heißes Wasser, trocknet das deine Haare aus und lässt diese spröde werden. Um die Schuppenschicht zu schonen, sollten die Haare daher lediglich mit lauwarmen Wasser gewaschen werden. Genauso wie heißes Wasser kann ein zu heißer Föhn der Haarstruktur schaden, weshalb die Haare ausschließlich auf der niedrigsten oder mittleren Stufe und mit mindestens 20 Zentimeter Abstand zum Kopf geföhnt werden sollten.

5. Haare nicht trocken rubbeln

Haare sollten niemals im nassen Zustand trocken gerubbelt werden, um die empfindliche Schuppenschicht nicht zu zerstören. Damit deine Haare nicht abbrechen, solltest du sie stattdessen mit einem weichen Handtuch vorsichtig abtupfen oder das Handtuch locker um die Haare wickeln. Wichtig ist auch, die Haare nicht in nassem Zustand zu bürsten, da die Haare besonders anfällig für Schäden sind. Um die Haare so gut wie möglich zu schonen, sollte ein Glätteisen oder Lockenstab nur bei komplett trockenen Haaren verwendet werden.

6. Regelmäßig Spitzen schneiden

Durch das regelmäßige Schneiden der Spitzen, etwa alle acht bis zehn Wochen, sehen die Haare allgemein gesünder aus, da Spliss rechtzeitig entfernt wird. Zudem sehen die Haare mit geschnittenen Spitzen voluminöser und kräftiger aus.

Letzte Aktualisierung der angezeigten Preise am 15.02.2021

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das wird Dir auch gefallen